Lieber Schachfreund,
an den Brettern der Welt und bei uns bei
ChessBase passieren Dinge, die jeden Schachbegeisterten interessieren. Ich möchte
Ihnen in Zukunft, wann immer es Neuigkeiten gibt, davon erzählen, zum
Beispiel...
Superopen
Nach dem Tata
Steel-Turnier in Wijk gab es eine kleine Turnierpause bei den
Superturnieren, zumindest bei denen, die als Rundenturniere durchgeführt werden. Das Open in
Gibraltar mit seinen vielen starken Teilnehmern ist inzwischen ja auch schon eine Art Superturnier und hat den
großen russischen Open wie Moskau-Open oder Aeroflot-Open den Rang
abgelaufen, nicht zuletzt auch in Bezug auf die Präsentation. Die Organisatoren im "ganz tiefen Süden" von England sehen das
Turnier dabei durchaus auch unter touristischen Aspekten, ebenso wie die Schachfreunde
in Island, deren Reykjavik Open auch immer attraktiver wird. Für die
Schachfreunde kann das nur gut sein.
In der neuen Ausgabe des ChessBase Magazins wird die schachliche Bilanz des
Saisonauftakts gezogen. Dabei stehen das Tata Steel-Turnier und das
Reykjavik Open im Vordergrund.
ChessBase Magazin, April 2012
Die drei Hauptturniere des Tata Steel Turniers
in Wijk aan Zee produzierten 273 Partien und darunter eine Menge von neuen
Ideen. Mihail Marin hat die Partien für das ChessBase Magazin gesichtet und
die interessantesten Eröffnungsneuerungen und -tendenzen kommentiert. Neben weiteren
Kommentatoren erläutern auch Magnus Carlsen, Levon Aronian und Fabiano
Caruana ihre Partien. Hier lernt man Schach von den besten Spielern der Welt.
ChessBase Magazin:

Einzelausgabe: 19,95 Euro
Jetzt auch im Bahnhofsbuchhandel und an Flughäfen erhältlich.
Abonnement (6 Ausgaben) 99,90 Euro.
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Weltmeisterin Yifan Hou entwickelt sich zur
Open-Spezialistin. Erst spielte sie beim superstarken Open in Gibraltar um
den Turniersieg mit, dann auch noch beim Reykjavik Open. In Gibraltar
besiegte die Chinesin eine Reihe starker Gegner. Besonders interessant war
das Duell gegen Judit Polgar, seit Menschengedenken - oder fast so lange
- die beste Schachspielerin der Welt. Yifan Hou behielt jedoch die Oberhand -
deutete sich hier etwa eine Wachablösung an? Für das ChessBase Magazin hat
die 17-jährige Chinesin diese besondere Partie kommentiert.
Im Eröffnungsteil gibt es weitere Anregungen
und Repertoiretipps, z.B. zur Behandlung des Wolga-Gambits aus weißer Sicht,
einen Fahrplan für Weiß im Maroczy-System, Wegweiser durch verschiedene
Systeme des Damengambits, außerdem Untersuchungen zu Varianten der Caro- Kann-Verteidigung, der Französischen Verteidigung und natürlich zum
"Sizilianer".
Alle Eröffnungsbeiträge sind auch einzeln zu erwerben...
In Peter Wells viel gelobter Kolumne zur Schachstrategie geht es diesmal
(und die nächsten Male) um Harmonie. Harmonie?
".. als Trainer, (ist) die Vorstellung, dass man es entweder 'kapiert oder
nicht', und wenn nicht, es keinen wirklichen Weg gibt, jemandem ein
Verständnis von Harmonie nahezubringen, schwer zu akzeptieren. Daher ist es
kein Zufall, dass so ein erfahrener Coach wie Herman Grooten zu jenen gehört
hat, die versucht haben, den Begriff aufzuschlüsseln. Interessanterweise
konzentriert sich seine Analyse dabei vor allem auf Symptome von
Disharmonie, und es ist plausibel, dass sich (genau wie nach langer Debatte
der Philosophen bei dem Begriff 'Freiheit' der Fall) Harmonie am
fruchtbarsten in ihrer Abwesenheit analysieren lässt."
(Peter Wells)
Auch sein Beitrag ist einzeln erhältlich (5,90 Euro) per
Download...
Inzwischen sind auch die Europaeinzelmeisterschaften Geschichte. Die Frauen spielten
in Gaziantep, die Männer - eigentlich die "offene Gruppe" - in Plovdiv. Beide
Turniere waren ausgezeichnet besetzt. Bei den Frauen gewann Valentina Gunina
durch einen Sieg in der letzten Runde über Anna Muzychuk, die bis dahin
geführt hatte.

Bei den Männern gelang Dmitry Jakovenko das
gleiche Kunststück. Er überholte Laurent Fressinet auf der Zielgeraden.

Die ECU hat vor dem Turnier eine paar neue
Regeln aufgestellt, an die die Spieler sich erst noch gewöhnen müssen. So
gilt die "Sofia-Regel", d.h. Remisabsprachen verboten. Natürlich kann man
immer noch eine Stellungswiederholung aufs Brett zaubern, muss sich diese
aber vom Schiedsrichter ordnungsgemäß abzeichnen lassen. Wer das versäumt,
wird "genullt". So gab es mehrfach das im Schach ungewöhnliche Ergebnis
"0:0".
Zu spät kommen wurde ebenfalls
nicht geduldet und führt genauso zum Partieverlust. Trotz Ansage gelang es nicht jedem
Spieler, diese Auflage zu erfüllen.
Außerdem gilt jetzt ein Dresscode, der
bestimmte Anforderungen an die Erscheinung der Spieler und ihre Kleidung stellt
und auch für den Emissionsschutz Tipps beriet hält. Wenigstens hier gab es keine
kampflosen Partieverluste.
Neu im Regal
Ein Arbeitstag voller Schachtaktik
Die richtige Strategie im Schach zu haben, ist
eine feine Schach. Die meisten Partien werden jedoch mit Hilfe von
Taktik entschieden. Deshalb ist das Taktiktraining eine besonders effektive
Form des Schachtrainings und bringt jedermann nach vorne - mit oder
ohne gute Strategie.
Der Internationale Meister und Schachjournalist Martin Breutigam hat für
seinen neuen Taktik-Kurs 300 besonders lehrreiche Taktikstellungen zusammengestellt und zeigt in
seinen Videoclips - nach Themen sortiert - wie
Taktik funktioniert, präsentiert Aufgaben und erläutert die Lösungen.
Herausgekommen ist eine DVD mit acht (!) Stunden Video - ein voller
Arbeitstag Taktik also. Wer den geschafft, der ist taktisch auf der
Höhe.

Martin Breutigam: Schachtaktik 1
In deutscher Sprache, Euro 27,90
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Alles andere als Käse: Die
holländische Verteidigung
Vom einstigen Schachweltmeister Tigran Petrosian ist folgendes Zitat zur Holländischen
Verteidigung überliefert: "Wenn der Gegner Holländisch spielen will,
soll man ihn auf keinen Fall daran hindern." Das klingt wirklich abfällig. Petrosian
selber kann nicht mehr den Nachweis erbringen,
warum denn die Holländische Verteidigung so gut für den Weißspieler ist
- die aktuellen Meister allerdings auch nicht.
Nachdem Hikaru Nakamura regelmäßig zur Holländischen Verteidigung
greift, trauen sich jetzt auch andere Spitzenspieler sie anzuwenden, und siehe da:
Alle
drei Hauptsysteme sind gut spielbar für Schwarz. Auf der vorliegenden DVD stellt Andrew Martin das Klassische System vor: 1.d4 f5 2.Sf3 Sf6
3.g3 e6 4.Bg2 Be7 5.0-0 d6.

In englischer Sprache, Euro 27,90
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Dazu passend:
Holländisch Powerbook (nur
als Download im ChessBase Shop)
Wer die Holländische Verteidigung ausprobieren will und zum Testen
einen richtig starken Sparringspartner sucht, kann das Holländisch-Powerbook in seinem Fritz-Programm laden und dann damit die
Varianten üben und lernen. Das Powerbook basiert auf 30.000 ausgewählten
Partien der Mega Database und 7600 Computer-Partien des Fritzservers.

Holländisch Powerbook
Euro 9,90
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Das Berliner Endspiel
Die Berliner Verteidigung nach
1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lb5 Sf6 4.0-0 Sxe4 5.d4 Sd6 6.Lxc6 dxc6 7.dxe5 Sf5
8.Dxd8+ Kxd8 ist besonders für angriffslustige e4-Spieler eine echte
Spaßbremse. Gleich nach der Eröffnung sind die Damen getauscht und scharfe
Mattangriffe gibt es hier auch keine. Was nun?
Alexei Shirov stand
selbst vor diesem Problem und hat sich deshalb intensiv mit dem Berliner
Endspiel auseinander gesetzt. Neben einem tiefen Verständnis für die
Spielgrundlagen der "Berliner Verteidigung" bietet der geistreiche
Taktiker ganz nebenbei auch noch tiefe Einsichten in dieses spezielle
Endspiel und das Endspiel ganz allgemein.

Alexei Shirov: Gewinnen gegen die Berliner
Verteidigung
In englischer Sprache, 29,90 Euro
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"Sf3 - kann man auch schon im ersten Zug
machen..."
Sobald
nämlich jemand in einer 1.d4 oder 1.c4-Eröffnung früh Sf3 spielt,
bekommt er vielleicht folgende Bonmot als Kommentar zu hören: "Sf3... - kann man auch schon im
ersten Zug spielen - frag' Kramnik." In der Tat hat Vladimir Kramnik,
Weltmeister 2000 bis 2007, diesen Zug regelmäßig angewandt, um dann die
ihm passenden Übergänge in die "normalen" Eröffnungen zu erzwingen.
1.Sf3 bietet weitere Vorteile. Der Weißspieler kann z.B. bewährte
Schwarzsysteme, wie Königsindisch, mit vertauschten Farben und einem
Mehrtempo spielen, hat dann keine Sorgen und zwingt Schwarz seine System
auf.
Und Alexei Shirov erläuterte eine weitere psychologische Finesse: Mit der Reihenfolge 1.Sf3 d5
2.d4 zeigst du nicht, dass du Angst vor Albins Gegengambit hast, anders
als bei 1.d4 d5 2.Sf3."

Lubomir Ftacnik: 1.Sf3
In englischer Sprache, Euro 27,90
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A propos, Albins Gegengambit...
Nach 1.d4 d5 2.c4 e5 opfert Schwarz mit Albins Gegengambit
(vorübergehend) einen Bauern, kommt zu schneller Entwicklung und oft
auch noch zum Angriff gegen den weißen König. Ist es seriös? Oder muss
Weiß so spielen, wie oben erwähnt? Leonid Kritz meint, dass dieses
Gambit unterschätzt wird und mindestens als
Überraschungswaffe gute Dienste leisten kann.

Leonid Kritz
Auf jeden Fall muss Weiß
sich gut auskennen, sonst kommt er in Schwierigkeiten.
Leonid Kritz: Albins Gegengambit (in 60 Minutes)
In englischer Sprache, Euro 9,90
(nur als Download im ChessBase Shop)
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Demnächst live in
ihren Fritzserver-Empfangsgeräten
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus.
Noch im April, vom 21. bis 28.4, spielen mit Vladimir Kramnik und Levon Aronian die Nummer
Zwei und Drei der Weltrangliste in Zürich ein Match. Die Partien können
im Fritzserver verfolgt werden und werden dort auch live
kommentiert.
Im Mai, vom 10.5 bis 30.5., spielen Viswanathan Anand und Boris
Gelfand um die Weltmeisterschaft. Auch dieses Match wird im Fritzserver
live kommentiert.
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alle Video- und Audioangebote im Fritzserver nutzen können.
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Mit Schach, Charme und
Energie
In der Woche vor
Ostern war Sabrina Chevannes zu Gast bei ChessBase und nahm zwei DVDs auf.
Schach lernte sie von ihrem Vater. Als Kind eiferte sie ihrem ältern Bruder nach, der ein guter
Klubspieler war. Mit neun Jahren kam Sabrina Chevannes in Birmingham in die
berühmte Junioren-Gruppe "Checkmate"
von Mike Fox, der in England als Schachlehrer und Autor von z.B. "The complete
Chess Addict" eine legendären Ruf besaß. Zweimal vertrat sie die
englischen Farben bei Mannschafts-Europameisterschaften.
Inzwischen lebt
Sabrina in London und ist selber Schachlehrerin. Ihre lebendige frische Art,
Schach zu unterrichten, kommt nicht nur bei bei den jungen Schachfreunden
gut an. Also hat sie in London eine Schachakademie gegründet, die Chevannes Chess Academy,
und unterrichte Schach an Schulen oder im Einzelunterricht. Bei den London
Chess Classic organisiert sie im Rahmenprogramm die beliebten Kinderschachturniere und sorgt dafür, dass
mit den Kindern "Leben in die Bude" kommt.

Ihre DVDs richten sich
an Schachschüler - nicht nur jugendliche -, die die ersten Schritte schon
gemacht haben, die Regeln und ein paar Grundlagen kennen, und nun wissen
wollen, wie man beim Schach gewinnt. Erscheinungstermin im Sommer.
Bis zum nächsten Mal
Ihr André Schulz
ChessBase Schachprogramme Schachdatenbank Verlagsgesellschaft mbH
Sitz der Gesellschaft: Mexikoring 35 - 22297 Hamburg
Telefon: 040-63 90 60 0 - Fax: 040 630 12 82
Geschäftsführer: Matthias Wüllenweber und Rainer Woisin,
HR Amtsgericht Hamburg HRB 40336
UST-ID-Nr. DE 118644875 Finanzamt Hamburg-Nord - St.-Nr. 26/834/00362